Als Reaktion auf die Berichterstattung zu einem Vorfall, bei dem in der vergangen Woche öffentlich nach einem „Mann in Frauenkleidern“ gefahndet wurde, haben wir zusammen mit anderen Freiburger Organisationen einen Offenen Brief verfasst (steht hier zum Download bereit).

Dabei beziehen wir uns auf folgende Mitteilungen der Badischen Zeitung und der Pressestelle der Polizei:

30. Juli 2020

https://www.badische-zeitung.de/freiburger-polizei-sucht-mann-in-frauenkleidern-der-spielende-kinder-fotografiert

und 31. Juli 2020

https://www.badische-zeitung.de/polizei-freiburg-gibt-entwarnung-nach-videoaufnahmen-auf-spielplatz

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/4667317

Mit dem Offenen Brief stellen wir uns deutlich gegen diese Art von Berichterstattung. Wir wünschen uns, dass sowohl das Presseportal der Polizei Freiburg als auch die Badische Zeitung und Fudder sich ihrer Verantwortung bewusst werden, mit einer solchen Form von Öffentlichkeitsarbeit menschenfeindliche Strukturen und Stimmungen zu produzieren und Feindbilder zu schaffen, die sich auf falsche Kausalschlüsse stützen.

Wir freuen uns über die vielen Unterstützenden aus Politik, Kultur und Sozialen Einrichtungen!

Auch freuen wir uns über einen gemeinsamen Dialog – für eine nachhaltige Sensibilisierung und vielfaltsbewusste Haltung.