Oktober 2026 bis Januar 2027 im Kommunalen Kino
→ Programmflyer 26/27 zum Download
Allgemeine Infos zur Filmreihe, Tickets & Barrieren findet ihr weiter unten!
Infos zu den Begleitveranstaltungen findet ihr unter Aktuelles.
Den Spielplan des Kommunalen Kinos gibt es hier. Darüber können auch direkt Tickets gebucht werden!
Termine 2026 und Anfang 2027:
Dienstag, 6.10.2026, 19:30h Iván & Hadoum + Videointerview mit Hauptdarsteller
Sonntag, 11.10.2026, 17:00h Niñxs (Kooperation mit FLUSS e.V. anlässlich des Weltmädchentags)
Freitag, 20.11.2026, 21:30h, National Anthem (anlässlich des Trans Day of Remembrance)
Dienstag, 15.12.2026, 19:00h, Elephants in the fog
Samstag, 16.01.2026, 19:00h, Denn dieses Leben lebst nur du + Gespräch mit Regie und Darstellenden
Dienstag, 6.10.2026 | 19:30h
Iván & Hadoum
mit anschließendem Videointerview mit dem Hauptdarsteller
Iván arbeitet in einer Gewächshausanlage in Spanien. Er steht kurz vor einer Beförderung zum Manager, die ihm und seiner Familie ein besseres Leben ermöglichen soll. Als Hadoum als Saisonkraft in den Betrieb kommt, erwachen bei Iván alte Gefühle. Er kennt sie noch aus der Schulzeit, vor seiner Transition. Nach einer gemeinsamen Nacht am Strand wird die Beziehung der beiden immer intensiver.
Doch Hadoum, die sich wegen ihrer marokkanischen Herkunft schon immer gegen Vorurteile behaupten musste, setzt sich für Arbeitsrechte im Betrieb ein, was für Konflikte sorgt. Iván muss sich entscheiden, zu wem er stehen und wer er wirklich sein möchte.
Ian de la Rosa erzählt von der Liebe zweier Außenseiter*innen, die soziale Grenzen einreißen müssen, um zueinander zu finden.
Spanien, Deutschland, Belgien 2026 / Sp. OF mit dt. Untertiteln / 102 Min. / Regie: Ian de la Rosa
Sonntag, 11.10.2026 | 17:00h
Niñxs
in Kooperation mit FLUSS e.V. anlässlich des Weltmädchentags
Karla ist verträumt und Karla ist trans. Sie liebt es, sich zu schminken oder zu verkleiden. Manch-mal wächst ihr die Welt auch über den Kopf. Zum Glück hat Karla Freund*innen und eine Familie, die sie unterstützen – und immer auch mal herausfordern.
Über acht Jahre hinweg begleitete trans Filmemacher Kani Lapuerta seine Protagonistin in ihrem Alltag und ihrer Transition.
Entstanden ist eine farbenfrohe und politische Coming-of-Age-Erzählung aus trans Perspektive. Der Filmtitel bezieht sich auf eine geschlechtsneutrale Form des spanischen Ausdrucks „niños“, die auch nicht-binäre, trans und genderfluide Kinder einschließt.
„Niñxs“ ist ein Mut machender Film über Kindheit und Selbstermächtigung, sowie ein Plädoyer für eine Welt, in der alle einfach sie selbst sein dürfen.
Mexico, Deutschland 2025 / Spanische Originalfassung mit dt. Untertiteln / 84 Min. / Regie: Kani Lapuerta
Freitag, 20.11.2026 | 21:30h
National Anthem
anlässlich des Trans Day of Remembrance
Dylan ersetzt mit 21 Jahren für seinen kleinen Bruder die Vaterfigur. Er nimmt Gelegenheitsjobs auf dem Bau an, um der Familie über die Runden zu helfen. Bei einem Job auf einer Ranch wird er von einer Gemeinschaft von Rodeo-Künstlern aufgenommen, die offen mit ihrer Identität und Sexualität umgehen. Besonders angezogen fühlt sich er sich von Sky. Dylan baut eine tiefe Verbindung zu Sky auf während er beginnt, seine eigene Identität zu finden.
„National Anthem“ erzählt mit großer Sensibilität und frischem Blick von sexueller Identität und Selbstfindung. Zwischen Intimität und Aufbruch entfaltet sich eine Geschichte über Menschen, die gesellschaftliche Grenzen hinterfragen und mutig neue Räume für sich entdecken.
Ein berührender, zeitgemäßer Film der dazu einlädt, die Welt mit anderen Augen zu sehen.
USA 2025 / Engl. OF mit dt. Untertiteln / 99 Min. / Regie: Luke Gilford
Dienstag, 15.12.2026 | 19:00h
Elephants in the fog
In einem abgelegenen nepalesischen Dorf lebt Pirati, die Matriarchin einer Kinnar-Familie. Als ihre Tochter Apsara spurlos verschwindet und weder Polizei noch Dorfbewohner*innen helfen wollen, macht sich Pirati selbst auf die Suche. Dabei dringt sie immer tiefer in eine bedrohliche Welt vor.
Der Film erzählt aus der Perspektive der Kinnar Community, einer südasiatischen Gemeinschaft von trans, nicht-binären und intergeschlechtlichen Menschen, die als Glücksbringer verehrt werden und zeitgleich starke Diskriminierung erfahren.
Zwischen dichtem Dschungel, wilden Elefanten und urbanem Chaos entsteht das Porträt einer Gemeinschaft, die sich ihre eigene Form von Familie und Zusammenhalt geschaffen hat. Elephants in the Fog ist ein Film über Ausgrenzung, Liebe und die Kraft einer Familie, die man sich selbst wählt.
Nepal 2026 / Nepali OF mit dt. Untertiteln / 89 Min. / Regie: Abinash Bikram Shah
Samstag, 16.01.2027 | 19:00h
Denn dieses Leben lebst nur du
mit anschließendem Gespräch mit mehreren Protagonist*innen und der regieührenden Personen
Gabriel, Elisabeth, Melina und Dunja leben im konservativen Südwesten Deutschlands.
Alle vier trugen früher andere Namen und wurden einem anderen Geschlecht zugeordnet. Konventionelle Vorstellungen von Ehe oder Beruf mussten sie hinter sich lassen. Heute arbeiten sie in einer Metallfabrik, paddeln auf dem Bodensee oder trainieren im Fitnessstudio und suchen ihren eigenen Platz in der Welt.
Dabei begegnen ihnen immer wieder Scheu, Unverständnis und Ablehnung … aber auch Neugier, Offenheit und Freundlichkeit. Der Film begleitet sie auf ihrem Weg und erzählt ihre persönlichen Geschichten von Liebe, Glück und dem befreienden Gefühl, mit sich selbst im Einklang zu sein.
Eine einfühlsame Begegnung mit vier Menschen, die den Mut finden, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
D 2026 / OF / 83 Min. / Regie: Douglas Wolfsperger
Informationen zur Filmreihe
Warum? Darum!
Für ein gutes Leben für Menschen aller Geschlechter in dieser Stadt!
Menschen im Allgemeinen, und so auch trans Menschen, sind verschieden. Sie haben unterschiedliche Bedürfnisse, vertreten diverse Meinungen und leben vielfältige Lebensentwürfe.
Trotzdem gibt es gesellschaftliche Annahmen, Verhaltensmuster und strukturelle Faktoren, durch die trans Menschen als kleine Gruppe systematisch übergangen und unsichtbar gemacht werden, die trans Personen Zugänge und Teilhabe verwehren und sie Diskriminierung und Gewalt erfahren lassen.
Mit unserer Filmreihe möchten wir sichtbar machen: Geschlechtliche Vielfalt ist Realität! Transfeindlichkeit ist real! Trans* Rechte sind Menschenrechte!
Wir laden alle Interessierten ein, sich selbst ein Bild unterschiedlichster trans Lebensrealitäten – hier vor Ort und anderswo auf der Welt – zu machen!
Die Filmreihe wird unterstützt von der Geschäftsstelle Diversity & Antidiskriminierung der Stadt Freiburg.
Begleit-Programm
Es wird einzelne Begleitveranstaltungen zur Reihe geben wie bspw. Filmgespräche, einen Bücher- und Materialtisch. Mehr Infos dazu findet ihr unter Aktuelles
Kino & Tickets
Kinosaal im Kommunalen Kino, Urachstraße 40, 79102 Freiburg
Eintritt: 8,00 € regulär * 7,00 € mit 5er-Karte * 5,00 € ermäßigt (Freiburg-Pass, Schüler*innen, Studierende bis einschließlich 30 Jahre und ALG II-Empfänger*innen, Ehrenamtskarte Ba-Wü, Menschen mit Schwerbehinderung)
Für alle Tickets gilt: Bei Überlänge ab 130 Minuten und bei Stummfilmen mit Livemusik: plus 2 €
Fünferkarte** 35,00 € (**Nicht übertragbar, Eintritt für 5 Filme ohne Überlänge und Livemusik)
Geflüchtete Jugendliche und Erwachsene bekommen freien Eintritt! Bei größeren Gruppen bitte vorher im Kino reservieren.
Melde dich unter info@trans-all.org, wenn du gerne kommen möchtest, aber den ermäßigten Eintritt nicht bezahlen kannst. Wir finden eine Lösung!
Bei größeren Gruppen bitte vorher reservieren.
Aktuelle Infos und online Tickets: www.koki-freiburg.de/spielplan
https://www.koki-freiburg.de/transtopia/
Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die bereits in der Vergangenheit durch transfeindliche oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder während der Veranstaltung in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
Barrieren & Awareness
Das Koki ist barrierearm: Kinosaal, Toiletten, Foyer und Café sind über eine Rampe berollbar. Außerdem gibt es einen festen Rollstuhlplatz im Kinosaal.
Das Kino verfügt über eine induktive Höranlage, die über den Kanal „T“ angewählt werden kann.
Das ganze Gebäude ist rauchfrei.
Das Koki bietet eine reizarme Umgebung, d.h. es läuft keine Hintergrundmusik, keine Werbung, die Lautstärke der Filme ist angepasst und der Kinosaal schwarz abgetönt.
Seitens TransAll gibt es an den meisten Abenden ein Awareness-Team, das während des Films, des Filmgesprächs und auch einen Moment danach ansprechbar sein wird. Es gibt auch einen Rückzugsraum.
Meldet euch bei TransAll, wenn ihr noch etwas braucht, um gut an dem Abend teilhaben zu können. Meldet euch auch sehr gerne, wenn ihr kommen möchtet, aber den ermäßigten Eintritt nicht bezahlen könnt: info@trans-all.org
Kooperationspartner*innen
Die Filmreihe ist eine Kooperation von TransAll e.V., dem Kommunalen Kino und der Geschäftsstelle Diversity & Antidiskriminierung und Diversity der Stadt Freiburg.
TransAll bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden,
Unterstützer*innen und Kooperationspartner*innen!

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Archiv
Termine im ersten Halbjahr 2026:
Dienstag, 13. Januar 2026 | 19 Uhr
KIKI + Performance von House of Dregs
Dienstag, 24. Februar 2026 | 19.00 Uhr
Sauna + Vorfilm: Drag Fox
Dienstag, 31. März 2026 | 19.00 Uhr
Queendom
Dienstag, 05. Mai 2026 | 19.30 Uhr
Drama Queens
→ Programmflyer 26 zum Download
Termine in 2025:
Freitag, 17.01.2025 | 19h
Female to What the Fuck
Donnerstag, 20. Februar 2025 | 19 Uhr
Alice Jùnior
Dienstag, 11. März 2025 | 19.30 Uhr
Free CeCe
Sonntag, 13. April 2025 | 20.00 Uhr
A Womb of their own
Donnerstag, 15. Mai 2025 | 19.30 Uhr
Female to What The Fuck (Wiederholungsvorstellung)
→ Programmflyer 25 zum Download
Termine in 2024:
Dienstag, 17.12.2024 in der Reihe „Gute Besserung“ der Gruppe Kritische Medizin Freiburg
Kleines Mädchen
Donnerstag, 15. Mai | 19.30 Uhr
FtWTF – Female to What The Fuck
Österreich 2015 | 92 Min | Regie: Cordula Thym, Katharina Lampert
Sechs Protagonist*innen erzählen von den absurden, traurigen aber vor allem schönen Seiten ihrer Transition. In offenen, tiefgehenden und vielfach auch humorvollen Gesprächen setzen sie sich jeweils auf ihre ganz eigene Art und Weise mit den Voraussetzungen, den Konsequenzen und den manchmal auch skurrilen Umständen ihrer Entscheidungen auseinander.
In wunderschönen Bildern bieten die beiden Regisseur*innen einen ungewöhnlich vielschichtigen Einblick in das, was in der öffentlichen Wahrnehmung gemeinhin als ,der Weg der Geschlechtsangleichung‘ gesehen wird. Denn eine körperliche Angleichung an die gelebte Geschlechtsidentität mittels Hormonen oder Operationen ist nur ein Teil der Erforschung der eigenen Identität – und längst nicht alle trans Personen gehen diesen Weg oder wollen ihn gehen.
Die Suche nach einem möglichen Leben jenseits binärer Geschlechterbilder, das Infragestellen heteronormativer Lebensmodelle, die Frage nach lebbaren Männlichkeiten, die sich mit der eigenen Trans*Geschichte vereinbaren lassen, sowie Reibungsflächen in queer-feministischen und schwulen Communities … all das sind Themen des Films – der dabei tatsächlich gänzlich ohne Tragik und Pathos, ohne voyeuristischen Blick auf Körper, in Schlafzimmer oder OP-Säale auskommt.
„Der Film schafft Raum für nicht-binäre Identitäten und zeichnet ein realitätsnahes Bild heutiger Geschlechter-Transformationen, das ohne voyeuristische Blicke, Tragik und Pathos auskommt, politisch analysiert und feministisch informiert.“ (frauenfilmfestival.eu)
Wo:
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg
Eintritt:
8,00 € (regulär) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt)
Geflüchtete Kinder und Erwachsene bekommen freien Eintritt. Bei größeren Gruppen bitte vorher reservieren.
Donnerstag, 20. Februar | 19 Uhr
Alice Jùnior
Brasilien 2019 | 87 min | Portugiesische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie: Gil Baroni
Dienstag, 11. März | 19.30 Uhr
Free CeCe
USA 2016 | 100 min | Englische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie: Jac Gares
Chrishaun Reed „CeCe“ McDonald wird brutal angegriffen. Während sie ihr Leben verteidigt, wird ein Mann getötet und sie wird in einem Gefängnis für Männer inhaftiert.
Eine Kampagne zur ihrer Freilassung erhält internationale Unterstützung, darunter auch die Schauspielerin Laverne Cox.
Im Interview mit CeCe wird deutlich, welcher Gewalt trans Frauen, insbesondere Schwarze und trans Frauen of Color ausgesetzt sind.
Der Film schafft es, CeCes beeindruckende Geschichte zu erzählen – und dabei auf stereotype Erzählungen von trans Personen als Opfer zu verzichten.
Denn CeCe ist nicht nur Überlebende, sondern auch Führungspersönlichkeit: Sie wird Aktivistin, kämpft für die Rechte von trans Personen und kritisiert strukturellen Rassismus und Transmisogynie.
Den Film „Free CeCe“ zeigt TransAll in Kooperation mit dem feministischen zentrum fz* freiburg anlässlich des internationalen feministischen Kampftags am 8. März.
Mehr Infos zum Film:
https://www.freececedocumentary.com/
Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=PNjzvlI0VxM
TransAll übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte der verlinkten Websiten etc.
Sonntag, 13. April | 20 Uhr
A Womb of their own
USA 2016 | 85 min | Englische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie: Cyn Lubow
Der Film stellt eine charismatische, witzige und nachdenkliche Gruppe von Menschen vor, die schwanger und keine Frauen sind.
Wie navigieren Menschen, die sich nicht (ausschließlich) als weiblich identifizieren, ihr Leben in einer (Mehrheits-)Gesellschaft, die aktuell vor allem zwei Geschlechter kennt?
Wie erleben Personen, die nicht dieser Binarität entsprechen, Schwangerschaft und Elternsein?
Die Interviewten lassen uns an ihren eigenen Vorstellungen von Geschlecht, Elternschaft und Familie teilhaben.
Der Film von Cyn Lubow ist eine sehr sensibel erzählte Dokumentation über’s Kinder gebären, stillen und großziehen.
Mehr Infos zum Film:
http://www.seriousplayfilms.com/about.html
http://www.seriousplayfilms.com/reviews.html
https://yourbirthpartners.org/a-womb-of-their-own-qa/
Trailer:
https://youtu.be/WPNY37exVjk
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